Casinos: Bundesrat Erteilt Vier Spielbanken Die Online-Konzession - Schweizeraktien.Net


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Casinos: Bern und Interlaken erhalten Konzession fürs Online-Gaming

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Schliesslich greift die Sperrung auch nicht in das Grundrecht der freien Kommunikation ein, wie das heute behauptet wurde.

Die Möglichkeit, um Geld zu spielen, ist durch den Schutzbereich des Grundrechtes freier Kommunikation nicht geschützt. Fazit: Netzsperren sind zweckmässig und ermöglichen es, ohne unverhältnismässige Eingriffe die erwünschten Wirkungen zu erzielen.

Adäquate Alternativen bestehen nicht. Ich habe auch heute Nachmittag von keiner entsprechenden Alternative gehört.

Dieses garantiert die Umsetzung von Artikel der Bundesverfassung und das beschlossene Konzessionierungsmodell.

Das war nun also wirklich eine sehr, sehr spannende Diskussion. Gemäss Bundesverfassung müssen diese Online-Geldspiele bewilligt werden, bzw.

Und Sie haben auch noch entschieden - es gab den Minderheitsantrag Vogt, aber den haben Sie abgelehnt -, dass der Bundesrat die Anzahl der Konzessionen festlegt.

Wenn nun Herr Nationalrat Grüter sagt, er möchte eine unbeschränkte Anzahl von Online-Geldspielanbietern, dann widerspricht diese Aussage einfach der Bundesverfassung, die eben Konzessionen vorschreibt.

Und es widerspricht auch dem, was Sie heute entschieden haben. Sie waren vielleicht nicht einverstanden, aber ich glaube, irgendwann muss man dann schon kohärent werden.

Etwas würde mich trotzdem interessieren: Es gibt heute 21 Casinos, Spielbanken, die eine Konzession haben. Wenn nun ein italienischer Anbieter kommt und sagt, er habe auch ein Casino, in Italien, legal, er halte sich an die Schweizer Gesetze und eröffne nun im Tessin ein zusätzliches Casino, dann leuchtet es Ihnen allen ein, dass das nicht geht - weil er eben eine Konzession braucht und die Anzahl der Konzessionen immer beschränkt ist.

Ich frage Sie, was hier der Unterschied zum Netz ist. Wenn Sie im Netz Online-Konzessionen verteilen, dann können doch nicht alle anderen kommen und sagen, sie wollten jetzt auch eine und sonst sei das Zensur.

Bei den terrestrischen Angeboten ist es Ihnen völlig klar, dass das nicht geht. Im Internet ist es plötzlich etwas völlig anderes.

Das müssen Sie mir schon noch erklären. Jetzt geht es darum, dass Sie das umsetzen, was Sie heute entschieden haben: Wie gehen Sie damit um, wenn Sie diese Online-Geldspiele konzessionieren?

Wie gehen Sie mit jenen um, die eben keine Konzession und keine Bewilligung haben? Dort steht, dass das Spiel illegal ist.

Es hat auf dieser Website auch noch gleich Links auf legale Geldspielanbieter, solche, die eine Konzession haben.

Der Spieler, der gewohnt ist, sich in der Illegalität zu bewegen, dem das auch völlig egal ist, setzt sich darüber hinweg und spielt trotzdem.

Vielleicht geht er dann einem Betrüger auf den Leim, dann hat er halt Pech gehabt. Der durchschnittliche Spieler ist froh, dass er sieht, dass es sich hier um einen Anbieter handelt, der keine Konzession hat, d.

Dieser Spieler weiss, dass es um einen Anbieter geht, von dem er mindestens nicht weiss, ob bei ihm Massnahmen gegen Geldwäscherei vorgenommen werden.

Und der durchschnittliche Spieler ist dankbar dafür, dass er Links erhält zu legalen, zu konzessionierten und bewilligten Angeboten.

Der Online-Geldspielanbieter, der über keine Konzession verfügt und trotzdem auf den Schweizer Markt kommt, wird auf einer schwarzen Liste erfasst.

Und das war es - die Netzsperre hat mit Zensur nichts zu tun. Ich muss jetzt doch noch eine kleine Klammer öffnen zu dieser Frage der Zensur.

Zensurmassnahmen beziehen sich auf Medien. Das Internet ist aber nicht einfach ein Medium. Auch im Internet gibt es zwar Medien, und die sind gegen Zensur geschützt.

Im Internet - da erzähle ich Ihnen jetzt weiss Gott nichts Neues - gibt es aber eben auch ganz normale wirtschaftliche Anbieter. Denken Sie zum Beispiel an Amazon oder an Ebay.

Diese üben eine ganz normale wirtschaftliche Tätigkeit aus und müssen sich halt an die Regeln halten, die für gewerbliche Anbieter gelten, wie jeder andere gewerbliche Anbieter auch.

Das gilt auf jedem Marktplatz. Wenn Sie auf einem Marktplatz einen Pilzstand haben und Pilze verkaufen, dann wird der Stand kontrolliert.

Das ist aber etwas anderes, als wenn der Inhalt von Flugblättern kontrolliert wird, die auf einem Marktplatz verteilt werden.

Genau das Gleiche gilt im Internet: Die Medien sind gegen Zensur geschützt, aber wenn es für eine wirtschaftliche Tätigkeit eine Bewilligung braucht, dann gilt das auch im Internet, dann muss das auch im Internet durchgesetzt werden.

Wenn Sie heute so entscheiden, wie es Ihnen die Minderheit I Bauer beantragt und wie es der Ständerat getan hat - ich nehme vorweg, dass sich der Bundesrat dem anschliessen kann -, dann tun Sie eigentlich nur das, was Sie zu tun brauchen, um das, was Sie als Gesetzgeber entschieden haben, auch durchzusetzen.

Wenn Sie sagen, es brauche eine Konzession, dann müssen Sie eben auch sagen, was Sie tun, wenn jemand auf den Markt kommt, der keine Konzession hat.

Ich würde sagen, diese Netzsperre ist am ehesten mit dem Zaun um ein Grundstück vergleichbar. Es ist klar, dass es immer Leute gibt, die Zäune übersteigen und umzäunte Grundstücke betreten.

Aber normalerweise wirken Zäune und werden umzäunte Grundstücke nicht betreten. Das Gleiche gilt bei der Netzsperre. Ich habe es heute Morgen schon gesagt: Jemand, der dann trotzdem weiterspielt, wird nicht kriminalisiert.

Der durchschnittliche Spieler wird aber den Warnhinweis beachten, dass es sich um ein nichtkonzessioniertes, nichtbewilligtes Spiel handelt.

Ich muss Ihnen sagen, dass die Argumentation der Gegner für mich auch etwas schwierig nachvollziehbar ist. Auf der einen Seite sprechen Sie von einem massiven Eingriff in die Privatsphäre, und gleichzeitig sagen Sie, dass die Netzsperre ja gar nichts nütze, man könne sich einfach darüber hinwegsetzen.

Das geht nicht ganz auf. Sie sind damit auch erfolgreich. Es gibt weitere Länder, die die Einführung dieser Netzsperren planen. Ich glaube, es hat darunter auch Länder, von denen Sie nicht sagen würden, dass dort Zensur herrscht.

Den Vergleich mit Nordkorea finde ich wirklich total daneben. Ich komme jetzt zu den Alternativen, ich komme zu den Anträgen der Kommissionsmehrheit.

Die Kommissionsmehrheit möchte auf eine Netzsperre verzichten; sie will, dass die Eidgenössische Spielbankenkommission Schweizer Recht im Ausland durchsetzt - ich weiss allerdings nicht genau, wie sie das dann tun soll.

Dann möchte die Kommissionsmehrheit noch eine Evaluation und eine Delegation an den Bundesrat. Ich möchte einfach von Ihnen wissen, wie Sie sich das vorstellen, dass die Eidgenössische Spielbankenkommission das Schweizer Recht zum Beispiel auf den Fidschi-Inseln durchsetzt.

Ich möchte wirklich von Ihnen wissen, wie das ganz praktisch geht. Geht dann die Eidgenössische Spielbankenkommission nach Antigua und bekämpft dort die Geldwäscherei?

Ich meine, es gibt praktische Gründe, die das Vorhaben zum Scheitern verurteilen. Wir bewegen uns aber auch aus rechtlicher Sicht mit diesem Vorschlag auf Abwegen.

Wie wollen wir unser Recht in einem anderen Land durchsetzen? Was würden Sie sagen, wenn Vertreter eines anderen Landes kämen und sagten, sie hätten jetzt ein Geldspielgesetz, sie machten das so bei ihnen und sie setzten das jetzt für alle ihre Spieler bei uns durch?

Ich muss Sie einfach bitten, sich zu überlegen, wie das ganz praktisch aussieht. Die Kommissionsmehrheit will dann auch noch eine Berichterstattung und nach fünf Jahren eine Evaluation.

Sie wollen etwas mit Konzessionen einführen und sagen, alles andere sei nicht bewilligt; dann sagen Sie: Jetzt lassen wir das mal fünf Jahre laufen, egal, ob es bewilligt ist oder nicht, und nach fünf Jahren schauen wir dann mal mit einer Evaluation.

Dann sehen Sie noch eine Delegationsnorm an den Bundesrat vor, der dann nach fünf Jahren irgendetwas richten soll. Dazu muss ich Ihnen sagen: Sie können nur delegieren, wenn Sie dem Bundesrat sagen, was er zu tun hat.

Sie können nicht einfach sagen, der Bundesrat solle nach fünf Jahren mal schauen, es falle ihm dann sicher was ein.

Es wurde heute gesagt, es gebe dann neue Technologien. Ja, vielleicht gibt es in fünf Jahren auch einen neuen Bundesrat. Die Delegationsnorm an den Bundesrat, die Sie hier vorsehen, hält dem Bestimmtheitsgebot nicht stand.

Wenn Sie etwas an den Bundesrat delegieren, dann sollen Sie ihm auch sagen, was dann zu tun ist. Eine Regulierung, die Sie von vornherein nicht durchsetzen können, ist keine Gesetzgebung.

Das macht schlicht und einfach keinen Sinn. Ich habe mich zum Antrag der Minderheit I Bauer schon geäussert. Er entspricht weitestgehend dem, was der Bundesrat und der Ständerat vorschlagen.

Der Bundesrat kann sich deshalb diesem Minderheitsantrag anschliessen, ausser bei Artikel 89a Absatz 1. Dort gibt es noch eine Differenz.

Ich kann mir das vorstellen. Die Kosten sind so vernachlässigbar, dass mich das nicht stören würde. Hingegen sieht die Minderheit I in Artikel 89a Absatz 2 vor, dass die Fernmeldedienstanbieterinnen die Möglichkeit haben, eine rechtskräftige Verfügung während einer gewissen Zeit nicht umzusetzen.

Damit hätte ich schon etwas Probleme. Ich schlage Ihnen deshalb vor, dass wir, sollten Sie die Minderheit I unterstützen - was der Bundesrat auch tut -, diesen kleinen Teil im Ständerat nochmals anschauen.

Wir werden bestimmt eine Lösung finden. Dann müssten Sie aber auch so ehrlich sein und sagen: Es gibt auch keine Konzessionen; jeder kann einfach alles machen, was er will, es gibt keine Schutzmassnahmen, es gibt keine Massnahmen gegen Geldwäscherei online, es gilt einfach: "Anything goes.

Lesen Sie diesen Artikel noch einmal nach. Dort haben die Bevölkerung und die Kantone gesagt, dass die Konzessionierung und die Bewilligung für eine bestimmte Anzahl von Anbietern auch für den Online-Bereich gilt.

Das, was Sie hier vorschlagen, ist einfach nicht verfassungsmässig; es ist verfassungswidrig. Ich muss Ihnen sagen: Sie können das nur tun, wenn diese Suchmaschinen einen engen Bezug zur Schweiz haben.

Sie werden ja nicht irgendwelchen Suchmaschinen irgendwelche Vorschriften machen können. Für den Spieler ist das aber sehr intransparent. Da verschwindet dann auf meiner Suchmaschine irgendetwas, ich habe keine Ahnung, was verschwindet.

Irgendjemand hat diese Sperrung für mich vorgenommen. Dazu muss ich Ihnen sagen, dass die Netzsperre viel transparenter ist.

Da komme ich als Internetnutzerin auf eine Website, und dort steht: Dieses Angebot ist nicht bewilligt, es ist illegal - ich habe es gesagt -, und dann bekomme ich noch Hinweise auf legale Angebote.

Aber bei Angeboten, die auf der Suchmaschine einfach verschwunden sind, ohne dass ich es weiss, geht es um etwas anderes.

Und wer entscheidet dann, welche Angebote von der Suchmaschine verschwinden? Da muss ja trotzdem wieder jemand eine solche Intervention vornehmen.

Ich muss Ihnen sagen: Ich finde das sehr intransparent. Ich glaube nicht, dass Sie damit ans Ziel kommen. Und die Pflicht, die Werbung zu entfernen, haben Sie schon im Gesetz, das müssen Sie nicht noch einmal schreiben.

Ich habe Ihnen aber gesagt, dass wir ihre Lösung in einem Punkt im Ständerat noch einmal anschauen müssen.

Ich bitte Sie, die Mehrheit der Kommission nicht zu unterstützen und die anderen Minderheitsanträge ebenfalls abzulehnen. Ich sehe nicht, was der Unterschied ist, wenn ich heute in Deutschland, in Italien, in Frankreich auf einer Online-Plattform spiele oder dort ins Casino gehe.

Können Sie mir das erklären? Für mich stimmt diese Argumentation einfach nicht. Es gibt eben einen Unterschied.

Wenn Sie ins Ausland reisen und in Campione oder anderswo im Ausland spielen, dann werden wir Sie nicht daran hindern. Aber wir versuchen - und das ist ja auch einer der Grundsätze dieser ganzen Geldspielgesetzgebung -, in der Schweiz attraktive Angebote zu haben.

Deshalb haben wir ja auch die Konzessionen vorgegeben. Wenn aber jemand in unser Land kommt, dann kann die Schweiz entscheiden, ob er hier anbieten kann oder nicht.

Ich habe vorhin folgendes Beispiel erwähnt: Der Italiener, der keine Konzession hat, kann in der Schweiz kein Casino bauen. Deshalb kann der Italiener, der eine Online-Plattform mit Geldspielen betreibt und nicht konzessioniert ist, in der Schweiz auch nicht Geldspiele anbieten.

Es ist total kongruent. Sie haben den Eindruck erweckt, im Ausland habe man überall - Sie haben namentlich Dänemark erwähnt - die gleichen Netzsperren, wie sie nun hier vorgeschlagen werden.

Trifft es zu, dass die Netzsperren in Dänemark erstens auf Freiwilligkeit basieren und zweitens erst noch gerichtlich durchgesetzt werden müssen, wobei der Staat in dieser Hinsicht keine Schritte unternimmt?

Und trifft es zu, dass in Dänemark mit der Marktöffnung der Spielertrag bzw. Das kann ich Ihnen jetzt aus dem Stegreif nicht sagen, ich weiss es nicht.

Geschätzte Frau Bundesrätin, Sie haben korrekt gesagt, dass auch wir mit diesem Delisting einen Eingriff wollen, und gefragt, wer entscheide, was verschwindet.

Das steht ja im Text: die gleiche Instanz, die entscheidet, was gesperrt werden soll. Meine Frage an Sie: Sie haben die Transparenz gelobt und gesagt - ich würde sagen, ich habe als Nichttechniker Ihre Argumentation verstanden -, es sei doch ein Dienst am Kunden, wenn ihm eine solche Infoseite angezeigt werde.

Wissen Sie, dass bei Angeboten, die gesichert sind, also Seiten mit "https", mit dem Schlüsselchen vorne - und das wird bei jedem Geldspielangebot so sein, weil man ja Kreditkartennummern eingibt -, diese Warnseite technisch nicht angezeigt wird?

Das ist heute schon so - Punkt. Ich kann Ihnen nur sagen, was mir meine Experten sagen. Noch einmal: Es mag sein, dass das in Dänemark anders ist.

Ich hoffe, Frau Arslan, Sie korrigieren diesen Eindruck. Eine kurze Frage, bitte! Zu meinem Minderheitsantrag haben Sie gesagt, Delisting sei kein optimales Mittel.

Wie es gewährleistet werden könne, könne man nicht sagen. Wie ist es mit den schwarzen und grauen Listen? Haben Gespräche stattgefunden mit den internationalen Unternehmen, die nicht auf diese Listen kommen wollen und deshalb eigentlich auch freiwillig mitmachen würden?

Wir haben mit diesen Unternehmen noch nicht gesprochen, weil wir ja noch gar nicht wissen, welche eine Konzession erhalten und welche nicht.

Aber wir wissen - auch aus den Erfahrungen anderer europäischer Staaten -, dass seriöse ausländische Online-Anbieter kein Interesse daran haben, auf eine solche Liste zu kommen.

Ich habe es gesagt: Die Netzsperre kann man überwinden, sie ist nicht wasserdicht. Aber die präventive Wirkung kommt dazu.

Seriöse ausländische Anbieter wollen nicht auf diese schwarze Liste kommen. Ich denke, in der Kombination ist das, was Ihnen der Bundesrat, der Ständerat und die Minderheit I Bauer vorschlagen, durchaus valabel.

Ich werde mich angesichts der fortgeschrittenen Zeit kurzhalten, möchte aber vorausschicken, dass diese Kernfrage natürlich auch die Kommission sehr beschäftigt hat.

Wir haben sechs bis sieben Stunden damit verbracht, die Vor- und Nachteile dieser Netzsperren zu debattieren. Wie auch immer Ihre Meinung dazu ist - in der Kommission hat man sich profund damit auseinandergesetzt.

Der Entwurf des Bundesgesetzes sah vor, illegale Online-Geldspiele möglichst einzudämmen. Dafür sah der Entwurf grundsätzlich vor, den Zugang zu den Websites zu sperren.

Das war der Ansatz im Entwurf. Im Ständerat gab dieser Ansatz kaum zu reden und fand eine grosse Zustimmung. Bei uns in der Kommission für Rechtsfragen war dieses Geschäft, wie Sie den vorherigen Voten entnehmen konnten, sehr umstritten.

Mit einer Stimme Differenz hat sich unsere Kommission gegen diese Netzsperren ausgesprochen. Worum es geht? Tatsächlich gereiht wird nach Aktualität.

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Newsletter abonnieren. Impressum Cookies. Wie Paion A Dies reiche allerdings nicht aus, um den terrestrischen Vorjahres-BSE noch erreichen zu können.

Die ersten Zahlen zur Entwicklung des Online-Casinos jackpots. CHF deutlich geringer eingeschätzt. Hier hat sicherlich auch die Corona-Pandemie der Transformation vom terrestrischen zum Online-Gaming einen Schub verliehen.

Insgesamt lassen die Zahlen aufhorchen. Toggle navigation. TOP Jobs. Neueste Beiträge. Zürcher Gemeinderat will 5 Millionen für Gesundheitspersonal-Bonus.

Stadt Zürich muss 15 Millionen für Velostation am Stadelhofen ausgeben. Da aber die Länder weder in der Lage zu einer einheitlichen Regelung sind, noch ein neunfach verschiedenes Regime erwünscht wäre, finden sich in den Sportgesetzen unterschiedliche Beauftragungen der Nada, die nach einem Bundesgesetz agiert.

Die Nada ist verfassungsrechtlich betrachtet, ungeachtet ihrer Bezeichnung, als eine Behörde anzusehen, da sie hoheitlich handelt, auch wenn es sich um eine privatrechtlich fundierte Gesellschaft handelt sog.

Ein Ausweg aus der vermutlich bald einmal beim VfGH virulent werdenden Kompetenzfrage wäre, das allgemein anerkannte Ziel des fairen, dopingfreien Sports in der Bundesverfassung zu verankern und zugleich eine eigene Kompetenzgrundlage für das Antidoping-Bundesrecht zu verankern.

Samek vertrat. Zeiten stammende Strafgesetz enthielten, um vor Gericht Berichtigungen durchzusetzen oder Beleidigungen zu ahnden.

Aus heutiger Sicht erstaunt die Geduld, welche die Richter aufbrachten, wenn es um marginale Korrekturen von Parteien ging, die mit Tinte und Feder aufeinander losgingen.

Erste "fake news" In den Jahren wurde so manches Urteil zugunsten des "Fackel"-Autors gefällt, der Pönalzahlungen ebenso wie Vorlesungseinnahmen für gemeinnützige Zwecke, meist für die "Kinderfreunde", spendete.

Nachdem Kraus mit einem erfundenen Erdbebenbericht, den er der "Neuen Freien Presse" im Jahr unterjubelte, als Erfinder der fake news anzusehen ist, könnte man demnach sagen: "Alles schon dagewesen!

März laufenden Kraus-Ausstellung im Wiener Rathaus. Vom Herbst bis zum Tod des Autors im November hatte Samek hunderte Prozesse für seinen Mandanten geführt und die Schriftsätze sowie Urteile in blassroten Mappen gesammelt, die mit riesigen Lettern handschriftlich bezeichnet waren.

Als ich vor zwanzig Jahren auf den Spuren des Autors in das Hotel Thierfehd am Tödi reiste, in dem Kraus und seine Begleiterin auf ihrer Automobilfahrt einst abgestiegen waren, zeigte mir die Glarner Wirtin stolz den Gästebucheintrag der beiden.

Leider zerstritt sich Kraus, der die Schweizer Idylle genossen hatte, mit seiner Gönnerin, die nach einigen Erlebnissen mit dem "On-off-Partner" postum versuchte, seinem Werk zu dienen und zu diesem Zweck mit Dr.

Samek in New York Kontakt aufnahm. Ihre Initiative blieb aber ohne Erfolg, denn in den Fünfzigerjahren hatten bereits der literarische Nachlassverwalter Heinrich Fischer und die Kraus-Bekannte Helene Kann die allmählich wieder brennende "Fackel" in die Hand genommen, während der vom Autor zum Testamentsvollstrecker berufene Anwalt missmutig aus der Ferne zusah und ein Buch über seine Prozesse plante, das er nie vollendete.

Über Sameks Biografie und seine Lebensverhältnisse in Wien ist wenig bekannt. Aufschluss über Sameks geschäftliche Aktivität im "Fackel"-Verlag und das kleine Museum bringt ein Absatz in der Onlinedarstellung von kraus.

In Wien-Sechshaus Nach und nach konnte ich einige familiäre Umstände rekonstruieren, die für mich zudem persönliche Erinnerungen wachriefen, lebte Samek doch nur fünf Minuten entfernt von der Adresse meiner Vorfahren im Wiener Viertel Sechshaus, wo er in der Papierhandlung einer gewissen Marie Strejcek seinen Schreibbedarf deckte.

Das Haus in der Reindorfgasse 18 hat ausreichend hohe Portale, um dies glaubhaft wirken zu lassen. Dass Jonas M. Samek beide Töchter Hilda und Irma frühzeitig verlor, eine durch Unfall und eine durch Krankheit, und dass seine Gattin vor ihm verstarb, lässt sich ebenfalls belegen und spricht für eine familiäre Tragödie.

Als "Hiob" Samek selbst im Jahr das Zeitliche segnete und nach jüdischem Brauch binnen zwei Tagen beerdigt wurde, leistete der von ihm zeitweise präsidierte Verein gute Dienste.

Laut den Forschungen zum "Turnertempel", der für das Sechshauser Viertel zuständig war und bis eine eigene Kultusgemeinde beherbergte, verfügte der zwangsweise aufgelöste Verein über einen eigenen Bestattungswagen und die notwendigen rituellen Gegenstände.

Nach dem Tod des Vaters übersiedelte Oskar Samek mit seiner Kanzlei in das elterliche Wohnhaus, wo auch er zeit seines Wien-Aufenthalts gemeldet war, und nutzte den freien Platz für das schon erwähnte Kraus-Museum.

Späte Heirat Samek war verheiratet, wobei der genaue Hochzeitstermin unklar ist. Sie hatte bereits eine Familie im Sechshauser Viertel gegründet, aus der eine Tochter namens Eva hervorgegangen war.

Frau Ilona war um noch mit Herrn Oskar Seiler verheiratet, woraus geschlossen werden darf, dass Samek eher ein "Spätstarter" war, vermutlich weil er als junger Anwalt in den Akten unterging.

Aus welchen Gründen immer die brasilianischen Visa erhalten blieben, ist unbekannt, aber sie zeigen, dass die zwischenzeitig mit einem Herrn Monschein verehelichte, in Wien geborene Eva Seiler ihren leiblichen Vater in Brasilien besuchen wollte, wozu ein Visum erforderlich war.

Gerhard Strejcek T. Boyle über Timothy Leary Wiener Zeitung, Wer auf einem Trip ist, vermeint Farben schmecken zu können und sieht in trauter Freundesrunde plötzlich wie im Prater-Zerrspiegel Hexengesichter und Clowns.

In gemeinsamen Sitzungen unter Leitung erfahrener "Führer" sollten sich für Studierende die Türen zu einer neuen Bewusstseinsebene öffnen.

Selbstdokumentationen und analytische Arbeiten sollten folgen, um "Überbau" und Rechtfertigung zu liefern. Die Rechnung ging aber nicht auf.

Genau recherchiert Statt wissenschaftlichen Fortschritt zu generieren, wurde LSD dem damals herrschenden Zeitgeist geopfert, der sich störrisch von den Vorgaben der Elterngeneration abwandte.

Viele junge Menschen der 60er Jahre begehrten gegen eine materialisierte Gesellschaft und die Kriegsabenteuer in Indochina auf. Ein weiterer Thomas, nämlich der Autor Thomas De Quincey, beschrieb die frühen Versuche, Wahrnehmungs- und Erkenntnisfähigkeit durch halluzinogene Substanzen zu weiten.

Zu dieser Zeit pumpten sich deutsche und amerikanische Jägerpiloten bereits mit Metamphetaminen voll, die ihre Empathiefähigkeit senkten und gefährliche Kampfmaschinen aus ihnen machten.

Diese neuen, synthetischen Drogen hatten den sedierenden Opiaten und dem uralten Edelhanf einiges voraus, weil sie die sensorische Aufnahmefähigkeit kurzfristig steigerten und angeblich körperlich nicht süchtig machten.

Der Autor nennt die an wie Rädchen funktionierende Gesellschaftsmitglieder ausgegebene Gleichgültigkeits- und Belohnungsdroge "Soma".

In der "schönen neuen Welt", die Huxley als wenig erstrebenswerte Utopie zeichnet, müssen Gefühle durch Drogen kanalisiert werden. Nach "Soma" wurde im Übrigen sogar eine Limonade benannt, und auch "Coke" oder "Sprite" wecken ganz bewusst Assoziationen zu Kokain und drogenbedingten Highs.

Während John F. Kennedy am So beschreibt es T. Boyle, und dieser Autor recherchiert bekanntlich genau, ehe er sich an die Tastatur setzt.

Der jährige Wahlkalifornier widmet sich in "Das Licht" in gewohnter Weise dem Umgang mit der stärksten psychoaktiven Substanz des Historisch korrekt startet das erste Kapitel in der Schweiz mitten im Zweiten Weltkrieg.

In den 40er Jahren ging es nicht um psychologische Experimente, wie sie in "Tommy" und in Boyles Roman eine Rolle spielen, sondern um ein pharmakologisches Experiment, das der Firma Sandoz Geld in die Kassen spülen sollte.

Statt für gemeinsame Sessionen mit Selbsterfahrungstrips sollte das im Zweiten Weltkrieg in einem Baselbieter Labor entwickelte LSD, von dem eine Dosis von rund zwanzig Mikrogramm genügt, um die Sinne entgleisen zu lassen, als enthemmende Psycho-Droge und somit auch als Heilmittel für bestimmte Geisteskrankheiten dienen.

Tatsächlich aber zeigte sich bald, dass LSD brandgefährlich ist und schizophrene Leiden oder einen anhaltenden "Horrortrip" auslösen kann.

Diese Wirkung hat in unsere Alltagssprache Eingang gefunden. Dieser entwickelte sich in Harvard zu einem Guru, der gemeinsam mit Richard Alpert zahlreiche Jünger um sich scharte.

Er veranstaltete problematische, da medizinisch nicht begleitete Experimente mit der zunächst frei erhältlichen Substanz. Für die älteren Kollegen waren das reine Drogenparties, nicht ernstzunehmende Sessionen eines Wissenschafters.

Leary lud Doktoranden in seinen privaten Kreis im Haus eines sich auf Sabbatical befindlichen Völkerrechtsexperten ein. Nicht zufällig erinnert die Wortwahl Boyles an einen früheren Roman, der auf Englisch "The Inner Circle" betitelt war und sich Alfred Kinsey und seinen Aufklärungsfilmen und -treffen widmete.

Boyle öffnet die Büchse der Pandora ein zweites Mal, denn auch Leary nutzt die Enthemmung seiner Probandinnen zum sexuellen Missbrauch, wozu die Anmietung eines Hotels an der mexikanischen Pazifikküste beste Dienste leistet.

Doch im zweiten Sommer endet dieses fragwürdige Idyll, die örtlichen Behörden weisen die "Wissenschafter"-Kommune aus. Der meisterhafte Romancier versteht es auch diesmal, einen Handlungsstrang in den Roman zu bringen, der so überzeugend wirkt, dass man das Buch in der Tat verschlingt.

Daher stört es nicht weiter, dass sich die Motive ähneln, und nicht nur Alfred Kinsey, sondern auch Timothy Leary einen Kreis um sich schart, in dem er die Hauptrolle spielt.

Auch hier wird ein nichts ahnendes Paar noch dazu mit Kind missbraucht, ehe es der Kleinfamilie gelingt, sich aus den Fängen der Leary-Kommune zu befreien.

Mit der geplanten Dissertation des motivierten Doktoratsstudenten Fitz wird es allerdings nichts. Somit opfert er die wissenschaftliche Karriere dem Guru, während er seine physische und mentale Gesundheit mit Ach und Krach aufrechterhalten kann.

Boyle zeigt die lebensgefährliche Nonchalance im Umgang mit den psychoaktiven Substanzen auf: Leary und seine Kollegen ignorieren die Rezeptpflicht, verzichten auf medizinische Begleitung und geraten an den Rand der ethischen Codes der renommierten Wissenschaftsschmiede in Cambridge, Massachusetts.

Vor allem aber bleiben die menschlichen Grundbedürfnisse und sozialen Muster bestehen, auf Euphorie folgt der Katzenjammer. LSD motivierte viele Künstler, Transzendenzerfahrungen zu beschreiben oder zu besingen.

Anspielungen auf Designerdrogen gab es in den 60er und 70er Jahren reichlich. Selbst wohnzimmertaugliche Bands wie die Beatles und die Rolling Stones tauchten in das Milieu psychoaktiver Substanzen ein.

Hingegen war von Anfang an klar, dass Pink Floyds Mastermind Syd Barrett nicht nur Wortspiele betrieb, sondern die psychedelische Wirkung der Musik durch die Schöpfung farbenreicher Soundkaskaden förderte.

Erinnert sei vielmehr an Goethes Worte, die der experimentierfreudige Olympier in seiner Sterbestunde gehaucht haben soll: "Mehr Licht! Information: T.

Boyle Das Licht Roman. Aus dem Englischen von Dirk Gunsteren. Hanser, München , Seiten Informationen einklappen weitere Informationen Holpernd in die Republik.

Die Autorin und Politikerin wurde vor Jahren ins Parlament gewählt. Porträt einer Frauenrechtlerin. Februar fanden die Wahlen in die konstituierende Nationalversammlung statt.

Für Adelheid Popp, geborene Dworak, gab es doppelten Grund zu feiern, denn einerseits wurde sie als Abgeordnete gewählt, andererseits lag ihr fünfzigster Geburtstag keine Woche zurück.

Als Tochter eines Webers kam sie im damals niederösterreichischen Vorort Inzersdorf am Februar zur Welt. Als Autorin wagte sie sich an zahlreiche frauenpolitische Themen wie Partnerwahl, Geburtenkontrolle und die Überwindung veralteter Moralvorstellungen heran.

Ihr politischer Aufstieg erfolgte nicht zufällig zu einem Zeitpunkt, als sich die Verhältnisse am Kontinent schlagartig änderten.

Frauen hatten kriegsbedingt in klassischen Männerberufen gearbeitet, nach dem Waffenstillstand brachten sie Opfer für das Überleben trotz Hunger und Grippeepidemie.

Der hohe Blutzoll des Kriegs und die anhaltende Gefangenschaft wirkten sich auf die Bevölkerung aus, die mehrheitlich weiblich war. In den politischen Lagern entstand bald Einigkeit darüber, das Frauenwahlrecht angesichts eines demokratischen Neubeginns zu verankern.

Obwohl sie in den Wählerlisten die Mehrheit stellten, erreichten die gewählten Mandatarinnen eine Repräsentation von weniger als fünf Prozent.

Dennoch empfanden die Politikerinnen dies als Erfolg, denn immerhin hatte es erstmals auf Frauen zugeschnittene Wahlkämpfe gegeben.

Aber nicht bei allen Wählerinnen kam die emanzipatorische Botschaft an, in den 20er Jahren wählten die Frauen mehrheitlich christlich-sozial.

Zahlreiche Personen waren vom Wahlrecht ausgeschlossen, darunter auch Frauen, die in Arbeitshäuser "abgegeben" worden waren oder unter sittenpolizeilicher Überwachung standen.

Die letztgenannte Regelung nahm nicht nur Prostituierten das Wahlrecht. Heutzutage sind nur mehr Personen, die für bestimmte Delikte bestraft werden, ausgeschlossen, wenn das Strafgericht dies ausdrücklich anordnet.

Daher ist das heutige Wahlrecht um vieles "allgemeiner" als jenes vom Februar Das gilt auch für den Aspekt der Wahlmündigkeit und den viel weiter gezogenen Kreis des "Bundesvolks" seit einer Reform aus Dies wirkt sich besonders bei Wahlen oder Abstimmungen aus, welche spät im Jahr angesetzt werden.

Hingegen führt eine fixer Stichtag am Jahresbeginn zu Ungleichheiten. Dass für die ersten Wahlen zur Nationalversammlung der Neujahrstag gesetzlich festgeschrieben worden war, brachte eine Härte für Jungwähler mit sich.

Scholtze , die am März auf die Welt gekommen war, durfte als fast Zwanzigjährige an der Februar-Wahl noch nicht teilnehmen. Jänner zu den Urnen.

Ein weiterer Rückschlag in Wien wurde durch den Verlust der böhmischen, Südtiroler und südsteirischen Gebiete verzeichnet.

Von den geplanten Sitzen konnten nur Abgeordnete in die konstituierende Nationalversammlung gewählt werden, elf weitere wurden hingegen "einberufen".

Nach dem Staatsvertrag von Saint-Germain mussten die drei kooptierten Südtiroler die Nationalversammlung zwar im September verlassen, konnten aber später für die römische Abgeordnetenkammer kandidieren.

Der Abschied verlief tränenreich, auch die Sozialdemokraten, darunter der Südtirolkenner Otto Bauer, gelobten den Kollegen südlich des Brenners Unterstützung und Treue für deren ungewisse Zukunft.

Adelheid Popp wurde die Berufung in das Parlament keineswegs in die Wiege gelegt. Die Arbeiterschriftstellerin, die den böhmischen Herkunftsort ihres Vaters nicht kannte und kein Tschechisch sprach, wurde in eine bitterarme Familie geboren.

Die Familie, die in einem Elendsquartier an den Südhängen des Wienerbergs hauste, erkannte bald, dass die Tochter Adelheid ungewöhnlich intelligent und für das Lesen und Schreiben begabt war.

Da viele Proletarier um noch Analphabeten waren, las sie ihren Eltern wichtige Schriftstücke vor und fungierte auch als Vorleserin für Familienangehörige und die nach dem frühen Tod des Vaters aufgenommenen "Bettgeher", welchen ihre Mutter um ein geringes Entgelt ein Dach über dem Kopf bot.

Adelheid Popp schilderte später, dass sie selbst von körperlicher Arbeit ermattet war und viel lieber eine seichte Einschlaflektüre genossen hätte, statt stundenlang zum Gaudium der Mitbewohner vorzutragen, aber sie fügte sich und errang so eine enorme Belesenheit, die ihre spätere Karriere förderte.

Ihre Kindheit und Jugend in der Inzersdorfer Arbeitersiedlung verlief alles andere als idyllisch. Alkohol und häusliche Gewalt verstörten das Mädchen, das trotz seiner Lernerfolge in der Volksschule zu einem frühen Schulabbruch gezwungen und zu Bittgängen bei adeligen Frauen genötigt wurde.

Popp schildert, wie sie in einem der feudalen Räume einer Mäzenin ganz verwundert ihr eigenes Abbild erblickte, da es zu Hause keinen einzigen Spiegel gab.

Später musste sie als Bronzearbeiterin ihre Gesundheit aufs Spiel setzen und landete frühzeitig in einer Krankenanstalt und in einem Pflegeheim, wo sie als Sechzehnjährige nicht lange bleiben durfte.

Belästigungen durch einen "Reisenden" brachten sie um den Arbeitsplatz; Willkür und ausgedehnte Arbeitszeiten standen auf der Tagesordnung und motivierten die Abgeordnete später, bereits in den ersten Monaten ihrer Tätigkeit den Achtstundentag für Arbeiterinnen und Arbeiter durchzusetzen.

Wir wissen über die Umstände von Popps Kindheit deshalb Bescheid, weil die Frauenrechtlerin bereits um eine Autobiographie unter dem Titel "Die Jugendgeschichte einer Arbeiterin, von ihr selbst erzählt" verfasste und im Berliner Verlag Reinhardt veröffentlichte.

Der prominente deutsche Sozialist August Bebel schrieb das Vorwort zu ihrem Buch, das später unter dem Titel "Kindheit einer Arbeiterin" beim Verlag Dietz erschien und bis zahlreiche Neuauflagen erreichte.

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3 Comments

  1. Dout

    Ich berate Ihnen, die Webseite zu besuchen, auf der viele Artikel in dieser Frage gibt.

  2. Tubei

    das Unvergleichliche Thema, mir ist es interessant:)

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